Was Sie über Fett wissen sollten
Das Motto, dass Fett auch wirklich fett macht, galt lange Zeit als Ernährungsprinzip. Die forschenden Wissenschaftler haben zum Fett allerdings ihre Meinung geändert. Fett unterscheiden sich in ihrer Qualität und längst nicht alle Fett sind für die Gesundheit schädlich. Viel mehr noch, einige Fettarten können sogar einen Schutz vor Herzinfarkt bieten. Es ist eben ein Unterschied, ob das Fett aus den beliebten Bratwürsten stammt oder beispielsweise aus dem Olivenöl.
Trotzdem spaltet Fett noch immer die Ernährungsbewussten. Die einen verteufeln es als Hüftgold, andere sind auch bereit, für ihre gesunde Ernährung mit kaltgepresstem Olivenöl oder Arganöl mehr beim Einkauf zu bezahlen. Einige Ernährungsbewusste nehmen Fett nur noch in geringen Mengen zu sich, andere setzen sogar auf Kapseln, die das Fett als Naturprodukt liefern und so die Ernährung günstig beeinflussen sollen – Lachsölkapseln sind hier ein klassisches Beispiel. Fett spaltet also die Ernährungsbewussten. Das Fett hat sich seinen schlechten Ruf allerdings auch selbst verdient, denn beispielsweise tierische Fett können in größeren Mengen sehr wohl gesundheitsschädigend wirken. Die Sorte Fett macht also den Unterschied zwischen gesund und ungesund.
Fakten sind:
- Tierische Fett in großer Menge können den Cholesterinspiegel ungünstig beeinflussen
- Nicht nur Fett macht dick, denn dem Körper ist es gleich, ob er die überflüssigen Kalorien aus Kohlenhydraten, Eiweiß oder Fett bezieht
- Ungesättigte Fettsäuren aus hochwertigen Ölen können das Herzinfarktrisiko reduzieren
- Butter ist – entgegen althergebrachter Meinungen – nicht schädlicher für den Cholesterinspiegel als andere tierische Fette
- Transfettsäuren verschlechtern die Blutfettwerte doppelt intensiv wie beispielsweise tierische Fette
- Rapsöl für die warme, Olivenöl für die kalte Küche sind die optimale Ausstattung
- Natives oder raffiniertes Öl ist keine Gesundheits-, sondern eher eine Geschmacksfrage
- Halbfettmargarine hilft allein nicht beim Abnehmen
- Arganöl ist mit viel Omega-6 aber wenig Omega-3-Fettsäuren nur mittelmäßig gesund für die Ernährung


Sonntag, 28. Februar 2010
Ob man sich für natives oder raffiniertes Öl entscheidet ist ganz klar nicht nur eine Frage des guten Geschmackes, sondern auch eine Gesundheitsfrage. Erstens werden nur minderwertige Öle raffiniert, um eben einen störenden Geschmack oder zu hohe Fettsäuren aus dem Öl zu entfernen. Meist handelt es sich hier um für den menschlichen Verzehr nicht zugelassene Öle. Bei der Raffinierung werden die negativen Bestandteile aber genauso entfernt wie auch die positiven Inhaltsstoffe wie Vitamine und Phenole. Zurück bleibt reines Fett, das vollkommen geruchs- und geschmacklos ist und keinerlei gesundheitlichen Wert hat.
Deswegen sollte schon ein hochwertiges natives Olivenöl in Ihrer Küche Verwendung finden: Ihres guten Geschmackes wegen und für Ihre Gesundheit!
Sonntag, 28. Februar 2010
Hallo Viktoria, vielen Dank für Ihren Kommentar und die Infos!