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Heißhunger – diese Tricks können helfen

Trotz ausreichender Nahrungsaufnahme meldet sich der Magen mit Heißhungerattacken? Oder gerade nach Feierabend bei der abendlichen Heimkehr ist es der große Hunger, der einfällt, obwohl die Mittagsmahlzeit in der Kantine ausreichend ausgefallen ist? Einige Tricks helfen – auch bei Diäten zur Gewichtsreduktion – hier weiter.

Heißhunger kann durchaus einen Bedarf nach Stressabbau bedeuten. Wer heimkehrt von der Arbeit und der Heißhunger fällt ein, kann sich ein heißes Bad einlassen und erst einmal den Stress des Tages wegschwemmen. Meist lässt der Hunger dann nach – wenn er stressbedingt war und dieses Ritual zum Stressabbau in das Leben eingebaut wird.

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Kleine Veränderungen statt großangelegter Diät

Wenn das Gewicht reduziert werden soll, kann es oftmals viel sinnvoller sein, kleine Veränderungen in die Ernährungsgewohnheiten dauerhaft zu etablieren, als mit einer Crash-Diät schnell Pfunde zu verlieren und dabei keinerlei Lerneffekt für das Leben nach der Diät zu gewinnen. Eine Diät ist hart durchzuführen und der Effekt ist leider aufgrund der sich wieder einstellenden alten Gewohnheiten in der Regel nur kurzfristig. Wer sich anstelle der ab einem fixierten Zeitpunkt angesetzten Diät lieber langfristig angelegt mit der Veränderung von Gewohnheiten beschäftigt, kann durch Veränderungen viel Gewicht verlieren, ohne dabei an Lebensfreude zu verlieren. Allein die trickreiche Einsparung von 100 Kalorien täglich kann im Jahr bis zu drei Kilogramm Gewichtsverlust bewirken – ohne einen einzigen hungrigen Tag.

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Abnehmen und gesund bleiben – die Lebensmittel sind nicht immer schuld

Generell gelten einige Lebensmittel in unserer Ernährung als förderlich für die gute Figur, während andere Lebensmittel den schlechteren Ruf hinsichtlich des unerwünschten Hüftspecks haben. Tatsache ist aber, dass ein und dasselbe Nahrungsmittel – anders zubereitet, eine Ernährungsfalle sein oder dem Abnehmwillen förderlich sein kann. So ist erwiesen, dass deftig zubereitete Nahrung nicht nur zu einer vermehrten Aufnahme von Nahrungsfetten führt. Auch der Salzbedarf steigt mit der deftigeren Zubereitungsart. Wer sein Schnitzel also “natur” brät und diese Art der Zubereitung kontinuierlich wählt, nimmt nicht nur weniger Fett, sondern auch in der Regel weniger Salz auf. Die Zubereitung von Fleisch mit Panade verleitet auch automatisch zu einem intensiveren Griff zu Salz als Würzmittel. Bluthochdruck als auch Wasseransammlungen und damit problematischere Gewichtsabnahme sind die Folge von zu viel Salz in der Nahrung.

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Die Kneipp-Therapie

Die Kneipp-Therapie wurde von Sebastian Kneipp entdeckt und bei sich selbst angewandt. Sebastian Kneipp wurde 1821 in Stephansried geboren und starb 1897 in Wörishofen. Er war Priester und für die einen zuerst ein Kurpfuscher, für die anderen Hoffnung und Erlösung. Zuerst kämpfte er gegen Widerstände von Ärzten und Apothekern, doch zunehmend stellte man fest, dass die Kneipp-Kuren Wirkung zeigten.

Bei der Kneipp-Therapie wird auf die Wirkung von Wasser gesetzt. Als bekannteste Form ist das Wasser treten zu nennen, bei dieser Anwendung geht der Patient durch kniehohes kaltes Wasser. Dabei hebt er beim gehen allerdings die Beine immer wie ein Storch aus dem Wasser. Zur weiteren Anwendung sind kneippsche Güsse zu nennen. Dem Patienten wird hier ein sanfter Strahl kalten Wassers auf die Beine, Arme oder auf den ganzen Körper geleitet. Im Gegensatz zum Blitzguss, bei dem der Wasserstrahl einen Druck von etwa 3 bar haben soll.
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